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Mittwoch, 29. Januar 2014

Stempel selber machen

Ich hatte heute schöne Post im Briefkasten, das neue Scrapwerk ist gekommen:-) Und weil da auch - wie z. Z. auch auf vielen Blogs -  über Stempel schnitzen berichtet wird, dachte ich mir, ich mache einen Eintrag über eine etwas andere Art der eigenen Stempelherstellung, und zwar mit "Plusterfarbe". Flächige Motive lassen sich damit keine machen, aber für Motive, die mit Konturen auskommen, die etwas unregelmäßig sein dürfen, ist die Technik klasse! Auch nicht zu kleine Schriften gehen sehr gut!





Die ältesten dieser Stempel sind damals für Veröffentlichungen entstanden, zwischen 2003 und 2005 (Ahornblätter, Clowns und Engelchen mit Flügel und Schneegestöber). Sie haben also schon ein paar Jahre auf dem Buckel, funktionieren aber immer noch.
Sie sind alle mit den Pluster-Linern direkt auf Holzbrettchen gemalt worden. Man muss dabei auf einen gleichmäßig dicken "Strich" achten und sollte nicht zu oft absetzen. Die Farbe muss einige Stunden oder über Nacht total durchtrocknen, dann im Backofen aufplustern lassen. Meiner Meinung nach wird es im Backofen gleichmäßiger, als mit dem Heißluftfön.
 


Einen relativ großen Paragrafen-Stempel hätte ich gerne für ein Buch für/über eine Freundin gehabt, 5 cm lang ist er dann geworden:



Diese Ortsnamen und Jahreszahlen habe ich für Minis gemacht, in denen die CD's mit den Fotos verschenkt wurden. Leider hab ich vergessen, sie zuerst zu fotografieren:-( 
Da Schriftzüge seitenverkehrt geschrieben werden müssen, schreibe ich diese auf Entwurfpapier (Architektenpapier oder Vellum) und ziehe die Linien dann von der Rückseite mit einem weichen Bleistift nach. Diese Zeichnung kann man dann z. B. auf beidseitig klebenden, roten Stempelgummi-Schaum legen und anreiben. Die Zeichnung lässt sich vorsichtig wieder abziehen und die Linien kann man dann wieder mit dem Plusterpen nachziehen. Ich weiß nicht mehr, ob ich den Gummi schon vor dem Backen auf die Plexiglasstücke geklebt habe, denke aber, dass das Plexiglas die erforderlichen 150°C aushält.





Mittwoch, 20. November 2013

"Geschenkpapier"

Irgendwie ist uns auch nicht mehr zu helfen, oder? Nicht, dass ich kein Geschenkpapier hätte... Aber keines mit Noten!! Und es sollte jetzt halt Papier mit Noten sein! Noch besser wären Weihnachtslieder gewesen, aber da hatte ich keine groß genuge Vorlage für DIN A3-Kopien.
Und so sieht's bis jetzt aus. Papiere (und auch Stoffe) mit Schwarztee habe ich schon oft gefärbt. Dieses Mal habe ich auch Kaffeepulver dazwischen verteilt, bin gespannt, ob das Resultat ein bisschen anders wird. Denn jetzt heißt es Geduld haben!:-( Einige Stunden - oder gar bis Morgen??? Mal sehen. Im Backofen bei ca. 40°C (tja, wäre Weihnachten im Sommer, könnt man's draußen hinstellen^^) und Umluft, den Kochlöffel habe ich in die Türe geklemmt, damit der Dampf raus kann.




Dieses Papier mit einer Kopie von einem Schnittmusterbogen hatten Ea und ich mal für eine Scrapbookseite für das Album für/über unsere Mutter gemacht.

Samstag, 16. November 2013

Nikolausis

Da sie jetzt veröffentlicht sind, kann ich den Sneak vom 25. September auflösen: hier ist sie, meine erste Arbeit für "Liebes Land":
Bei dem mittleren Weihnachtsmann sind Pelzstruktur und Laternenglas-Linien als Kerben "geschnitzt". Leider kann man das auf dem Foto im Heft nicht erkennen, weil kein Detail dabei ist.

Montag, 28. Oktober 2013

Kalligraphie im Odenwald

WIE schnell Zeit doch fliegen kann! Drei Tage Odenwald-Vergnügungen mit Antiqua-Variationen. Es war wieder super inspirierend und trotz all meiner mangelhaften Schreib-"Künste" seeehr motivierend. Der unbedingte Wollen-Faktor steigt;-)! Wirklich fertig ist bei mir noch keine einzige Seite, 12 gibt es insgesamt (mindestens). Und diese Schrift macht Spaß!


Dies gibt die letzte Seite mit dem rechteckigen Schriftfeld. 
Hier fehlt noch das darüber geschriebene "R" in Weiß und 
die Prägung, mit der die Rundung beim R vervollständigt wird.



Die unteren,  größeren Buchstaben sind mit einem schwarzen Stabilo-Fineliner geschrieben. Mit Wasser überwischt löst sich die Farbe auf und wird in die Einzelfarben zerlegt.


Schmutzwasser mit breitem Pinsel aufgewischt...
Das Format des Schriftfeldes wird zusätzlich auf jeder Seite noch etwas versetzt geprägt
Der "Klecksomat" ;-) Die Kleckse können als Gestaltungselement eingesetzt werden, sie sehen gut
aus und man kann Fehler und unschöne Stellen darunter verstecken.













Überhaupt sind  viele überraschende Effekte mit zweckentfremdeten Werkzeugen und Materialien entstanden. So haben wir z. B. mit in Farbe getränkten Schnüren "geschnippt" oder mit an Bambusstäben befestigten Schwämmen, Pinseln, Schneebesen "geschrieben", Golfbälle zuerst in Farbe gerollt und dann über das Blatt kullern lassen, ...







Der Buchdeckel mit dem genialen, formschönen Scharnier. Auch das Format mit 70 x 25 cm ist der Hammer!
Oberhalb des "Milchstraße-Streifens" soll noch eine weiße Zeile geschrieben werden.


Das "Dozenten-Kombi-Steinchen" mit dem Namens-Anfangsbuchstaben hat jede Teilnehmerin bekommen. Und weil meines so wunderschön zum hölzernen Buchscharnier passt, soll es hier auf dem Cover seinen Platz bekommen.
Kurse bei Birgit und Frank sind einfach begeisternd und inspirierend und ich freue mich schon jetzt wie Bolle auf nächstes Jahr!

Nachtrag:
Wie man hier sehen kann, haben Susanne und ich unsere Seiten WIRKLICH noch fertig gekriegt : )


Donnerstag, 3. Oktober 2013

Druck- und Prägeversuche

Wenn die Stanzmaschine, mit der wir in Lauenburg gearbeitet haben, für den Küchentisch geeignet ist, dann taugen diese Versuche für die Campingküche *gg*. Also zumindest die Big Shot, denn die Ellison ist ja auch nicht gerade winzig und auch kein Leichtgewicht!

Für die Feder habe ich Textil-Linoldruckfarbe (TIF) verwendet. Das hat nicht so gut funktioniert, wie die wasserlöslichen Farben in Lauenburg. Die Blätter sind mit Stempelfarbe (Archival-Ink) gedruckt. Das ist eigentlich zu dünne Farbe und auch zu schnell trocken, der zweite Abdruck ohne aufliegendes Objekt war schon sehr blass, ein dritter eher nicht möglich.
Bei der Feder auf dem Mulberry Paper habe ich einen festen, 5 mm dicken Filz untergelegt. Das weiche Naturpapier kann das vertragen. Bei den Aquarellpapieren lag nur eine Gummimatte unter. Der Aufbau war so: Dicke Grundplatte, Gummimatte, Papier, evtl. Blatt oder Feder o. ä., Acrylplättchen, C-Platte.

Beim blauen Papier weiß ich nicht, was es für eines ist. Vom Gewicht her schätze ich etwa 180g. Ähnlich wie Mi-Teintes, aber eine andere Struktur.

Der Milchtüten-Tiefdruck hat mit dem Farbrest, der noch von Lauenburg drauf war, erstaunlich gut funktioniert. Die wasserlöslichen Linoldruckfarben stehen auf jeden Fall bei mir auf der Einkaufsliste!
Oben der Druck, unten die Milchtüten-"Platte". Und rechts daneben der Aufbau.

Die geprägten Buchstaben sind mit feuchtem Papier in der Ellison entstanden. Für den dicken Filz war das Papier zu "störrisch", doch mit dem dünnen Filz ging es richtig gut und es tut mir leid, dass ich nicht doch mehr als sieben Buchstaben mitgenommen habe, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden:-(

Und zum Abschluss nochmal ein Federchen:-)


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Lauenburg zum 6.

So schön war es wieder, deshalb sind ja auch die vier Tage (und Nächte^^) wieder wie im Flug vergangen. Und natürlich sind wieder Wahnsinnswerke von den Calligraphie-Cracks entstanden! Wenn ich die aber nicht mehr daneben sehe, bin ich mit meinem eigentlich auch ganz zufrieden;-) Total überrascht waren wir - ich glaube alle - vom Milchtüten-Tiefdruck. Das war ein total unerwartetes Wow-Erlebnis!
Gebunden ist es mit einer einfachen Schraubbindung, das hat den Vorteil, dass man immer noch was dazu heften oder umordnen oder... kann ;-)
Und hier ein paar Seiten von meinem Buch - wie schon einmal erwähnt war das Thema ja "Horizont":
Spiegel und erste Seite. Der Druck ist eine Kombination aus Linol- und Holzdruck, beides durch unser aller Liebling gedreht, die stark frequentierte Presse. Der schwarze "Horizont" ist die Linolplatte, die graue "Weite" die Holzplatte.


Und weil diese gedruckten Federn einfach der Wahn sind, kommt die eine hier nochmal solo:



 2-mal Milchtüten-Druck: Auf der oberen Seite ist der "Druckstock" mit eingeklebt.
Und wer jetzt noch nicht genug hat, kann die restlichen Seiten hier auch noch angucken:

Freitag, 3. Mai 2013

Shabby Einladungskarten

Der ganze Schwung ist fertig. Mit Farben, Pasten, Stempeln, Washi usw. spielen macht einfach Spaß!
 Die Einladung auf Tags oder direkt auf der Schnur befestigt - ich konnte mich nicht entscheiden. Ich denke, beim "Eintüten" werden sie rückseitig vom Stapel genommen und nicht darauf geguckt, wer welche bekommt.
Und wer wissen möchte, wie sie gemacht sind, ...

Donnerstag, 2. Mai 2013

Shabby

im wahrsten Sinne des Wortes. Bevor ich weiter machen kann, muss erst der Staubsauger her;-) Da macht man sich so eine Mühe, die Dinge alt und kaputt aussehen zu lassen, ... Aber so sieht es halt viiiiiiel schöner aus! Heute Nacht oder spätestens morgen werd' ich dann die fertigen Teile zeigen können.

Sonntag, 17. Februar 2013

Papierspielereien

hab mal wieder bisschen mit Stanzen, Prägefoldern, Stempel und Farbe gespielt. Das ist dabei herausgekommen. Vielleicht verwende ich es ja mal für Karten?

Ich habe ja einen Stempel und eine Stanze (übrigens eine meiner Lieblingsstanzen!!) mit demselben Motiv und da wollt ich schon lange mal mit rumprobieren. Und weil ich jetzt gerade noch einen geliehenen Prägefolger mit einem ähnlichen Motiv habe, musste es jetzt sein, weil er im April wieder an die Besitzerin zurück geht und ich ja nicht weiß, wie ich in den nächsten Wochen dazu komme.

Freitag, 1. Juni 2012

Vogelbild-Trio

Hier ist sie, die ganze Vogelschar. Und so sehen sie inzwischen vor Ort aus (hier).
 Leider hatte ich Scheuklappen auf - oder den blauen Vogel einfach zu sicher aus dem Weg geräumt. Auf jeden Fall hab ich nicht mehr dran gedacht, die Ränder der Körper zu wischen:-(
 

Donnerstag, 31. Mai 2012

Vogelbild für Elias

Das ist das erste von dreien, die er kriegen soll. Der Vogel ist von seinem Etsy-Druck abgekupfert. Das Bild ist DIN A5 groß, das weiße Passepartout A4. Ich besorge noch blaue Rahmen vom gelb-blauen Möbelhaus, dann müsste es mit dem Original zusammen eine schöne Gruppe geben.
Für den Baum habe ich eine Schablone geschnitten und mit dunkelbrauner Kreide-Stempelfarbe ausgestupft. Dann mit schwarzer Kreide Holzmaserung aufgestempelt - leider kommt das viel zu wenig raus:-( Die nächsten Bäume werde ich eine Spur heller stenceln - oder ein anderes Schwarz verwenden, auch schwarz ist ja nicht gleich schwarz^^

Dienstag, 29. Mai 2012

Zwei "Männerkarten"

Die sind doch eindeutig maskulin, oder? Die Stempel bei beiden sind von der SunshineArtz Glückwünsche-Platte. Die Farbunterschiede bei der roten Karte kommen, weil ich die Karte draußen, die Details aber drinnen fotografiert habe.
Bei dieser Karte hab ich den Holzuntergrund noch zusätzlich mit einem Holzmuster-Prägefolder geprägt. Beim ersten Detailfoto (bei den weiteren Informationen) kann man es bisschen erkennen.


Montag, 28. Mai 2012

Noch mehr Holz

Dies sind die Versuche auf glattem, hellbeigem Plakatkarton (die beiden unteren) und auf dünnerem, weißem Karton mit Leinenprägung (immer noch aus Mareikes OG-Zeit). Bei dem glatten Plakatkarton sitzen die Farben fast zu sehr ins Papier. Ich bin mir noch nicht so sicher, aber ich glaube, mir gefällt die erste Version mit dem rauen Kraft-Cardstock noch am besten. Oder was meint ihr?

Sonntag, 27. Mai 2012

Holzoptik

Als erster Versuch tragbar? Ich glaube, erkennen kann man es. Gedacht als Untergrund für eine "Männerkarte", weil man sich da doch immer eher schwer tut. Ich will's mal noch in anderen Farben probieren, z. B. in Blautönen oder auch grau/schwarz und vielleicht auch mal noch mit glatterem Papier.

Mittwoch, 9. Mai 2012

"Altes" Papier

Da hab ich doch am WE auf einem Blog so schönes, selbstgemachtes Papier gesehen, leider aber außer der Materialliste keinen Piep zur Machart. Also hab ich rumprobiert und in Ermangelung von Distress Stickles Clear Rock Candy hab ich Distress Crackle Paint Clear Rock Candy als Finish benutzt. Aber es war halt nicht dasselbe. Also hab ich mir die Stickles besorgt - und große Enttäuschung, die Distress Inks sind mir ausgelaufen und im gewischten Rand sind helle Schneckenspuren:-((
Jetzt hab ich sie angeschrieben - und bekam 10 Minuten später schon eine Antwort: ich solle die Inks mit der Heißluftpistole "einbrennen", dann würden sie kurze Zeit Feuchtigkeit überstehen. Also werde ich jetzt demnächst (wenn der Turm fertig ist) zuversichtlich einen neuen Versuch starten. Und falls es klappt, werde ich wieder berichten - dann mit Stepps.

Die ersten Ergebnisse mit Crackle Paint ...


 ... und hier mit Stickles. Obwohl ich nicht so ganz verstehe, warum die Inks die Crackle Paint überstanden haben, die ist erst doch auch mal nass??


Freitag, 6. April 2012

Einer unserer Leidenschaften gefrönt:-)

Eine schöne Woche Heuwies mit zusammen sitzen, schwätzen, spielen... Als "sichtbare" Ergebnisse bisschen über zwei neue Seiten für Annes Album. Wir sind jetzt ca. 1974, aber da wir ja Ende 1800 angefangen haben, ist das doch nicht schlecht;-)
Und die letzten zwei Tage haben wir uns noch anderweitig ausgetobt und heraus gekommen sind zwei Bücher in koptischer Bindung. Das braune ist Ea's, das schwarze meines. Ich hatte diese Bindung viel schwieriger in Erinnerung, es ging nämlich richtig gut und wir waren schneller fertig, als gedacht.


Die Bücher sind DIN A5 groß. Für die Buchdeckel hat Michel uns 2 mm (?) dicke Weichfaserplatten zugesägt. Bisher kannte ich nur Hartfaserplatten, aber man lernt ja bekanntlich nie aus:-) Das ist genial, die verziehen sich kein bisschen beim kaschieren. Die erhabenen Buchstaben sind aus dünner Pappe, mit der Tim Holtz-Stanze "Chip Block" ausgestanzt und doppelt übereinander aufgeklebt. Bezogen sind die Deckel mit wasserbeizegefärbtem Vorsatzpapier. Die innen und außen fertig bezogenen Deckel dann mit wasserfester Stempelfarbe nach Lust und Laune bestempeln. Beim schwarzen Buch sind die Kanten mit Versamark bestempelt und mit Tim Holtz Distress-Pulver "Vintage Photo" embosst. Das braune Buch wurde nachträglich noch einmal mit verdünntem Buchbinderleim bestrichen, dadurch kam die Farbe leuchtender.